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zaterdag 21 februari 2015

Rangfolge des Einflusses auf den Lernerfolg

Rangfolge des Einflusses auf den Lernerfolg (Effektstärke) nach Wang, Haertel, Walberg (1993) 

  1. Kognitive Kompetenzen der Schüler
  2. Klassenführung durch den Lehrer
  3. Häusliche Umwelt der Schüler und Unterstützung durch die Eltern
  4. Metakognitive Kompetenzen der Schüler
  5. Lernbezogene Lehrer-Schüler-Interaktion
  6. Politik des Staates und der Bezirke
  7. Quantität des Unterrichtes
  8. Schulkultur
  9. Elterliches Engagement in Schulfragen
  10. Organisation des Lehrplanes
  11. Herkunft der Schüler
  12. Einbettung der Schüler in die Gruppen der Gleichaltrigen
  13. Qualität des Unterrichtes
  14. Motivationale und affektive Faktoren
  15. Klassenklima
  16. Demografische Situation im Einzugsgebiet der Schüler
  17. Schuladministrative Entscheidungen
  18. Freizeitverhalten der Schüler

[ bron: Hilbert Meyer - Was ist guter Unterricht? ]

zondag 1 februari 2015

Was guten Unterricht ausmacht - Hilbert Meyer

Hilbert Meyer - Professor (em.) für Schulpädagogik.

http://www.member.uni-oldenburg.de/hilbert.meyer/download/Criteria_of_Good_Instruction.pdf



Zehn Merkmale guten Unterrichts

  1. Klare Strukturierung des Unterrichts (Prozess-, Ziel- und Inhaltsklarheit; Rollenklarheit, Absprache von Regeln, Ritualen und Freiräumen)
  2. Hoher Anteil echter Lernzeit (durch gutes Zeitmanagement, Pünktlichkeit; Auslagerung von Organisationskram; Rhythmisierung des Tagesablaufs)
  3. Lernförderliches Klima (durch gegenseitigen Respekt, verlässlich eingehaltene Regeln, Verantwortungsübernahme, Gerechtigkeit und Fürsorge)
  4. Inhaltliche Klarheit (durch Verständlichkeit der Aufgabenstellung, Monitoring des Lernverlaufs, Plausibilität des thematischen Gangs, Klarheit und Verbindlichkeit der Ergebnissicherung)
  5. Sinnstiftendes Kommunizieren (durch Planungsbeteiligung, Gesprächskultur, Schülerkonferenzen, Lerntagebücher und Schülerfeedback)
  6. Methodenvielfalt (Reichtum an Inszenierungstechniken; Vielfalt der Handlungsmuster; Variabilität der Verlaufsformen und Ausbalancierung der methodischen Großformen)
  7. Individuelles Fördern (durch Freiräume, Geduld und Zeit; durch innere Differenzierung und Integration; durch individuelle Lernstandsanalysen und abgestimmte Förderpläne; besondere Förderung von Schülern aus Risikogruppen)
  8. Intelligentes Üben (durch Bewusstmachen von Lernstrategien, Passgenauigkeit der Übungsaufgaben, methodische Variation und Anwendungsbezüge)
  9. Klare Leistungserwartungen (durch Passung und Transparenz) und klare Rückmeldungen (gerecht und zügig). 
  10. Vorbereitete Umgebung (= verlässliche Ordnung, geschickte Raumregie, Bewegungsmöglichkeiten und Ästhetik der Raumgestaltung)

Hilbert Meyer: Zehn Merkmale guten Unterrichts


Dr. Hilbert Meyer: Was guten Unterricht ausmacht.





„Welche Merkmale zeichnen einen guten Unterricht aus?"



Was ist eine gute Lehrperson? Prof. Dr. Hilbert Meyer und Prof. Dr. Olaf Köller im Streitgespräch.